Runder Tisch gegen die Plakatflut

Freiwillige Übereinkunft statt Verordnung geplant Quelle: Münchner Merkur 11.12.2013

Immer wieder kritisieren Bürger, dass die Straßen ihrer Gemeinde von zahllosen Plakaten verschandelt werden. Immer wieder haben die Gemeinderäte auch darüber diskutiert, die Plakatierungsverordnung zu verschärfen. Doch bisher hat sich dafür keine Mehrheit gefunden. Nun sieht es allerdings nach einem Meinungsumschwung aus.

Der UWGler Martin Schäfer hat im September zum insgesamt vierten Mal seit 2009 den Antrag gestellt, die Verordnung zu ändern. Bisher war er immer an einer Mehrheit aus CSU, SPD und Grünen gescheitert, wie Schäfer beklagt.

Mittlerweile hat aber auch der CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Breitenfellner allen Fraktions- sowie den Ortsvorsitzenden der Parteien und Wählervereinigungen den Vorschlag gemacht, an einem runden Tisch darüber nachzudenken, sich bei der Plakatierung zu beschränken. Breitenfellner äußerte nun im Planungsausschuss die Befürchtung, dass im Wahlkampf für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahl am 16. März 2014 bis zu 2000 Plakatständer in Gröbenzell aufgestellt werden könnten.

Im Januar soll der runde Tisch stattfinden. Auf Vorschlag von Bürgermeister Dieter Rubenbauer sollen auch Vertreter von Vereinen, Verbänden, Theatergruppen und Chören eingeladen werden. Rubenbauer ist überzeugt, nur eine freiwillige Vereinbarung könnte eine Plakatflut verhindern. Eine Veränderung der Plakatierungsverordnung würde dafür zu spät in Kraft treten, erläuterte er im Planungsausschuss.

Quelle: Münchner Merkur 11.12.2013

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