Leitlinien: Wirtschaft, Arbeit und Gewerbe

Wir halten es für essentiell einen Wirtschaftsförderer einzustellen. Alle Großkommunen im Landkreis haben Teil- bzw. Vollzeitstellen für Wirtschaftsförderer eingeplant und besetzt. Die Wirtschaftsförderung sollte auch weiterhin zum Aufgabengebiet des 1.Bürgermeisters zählen. Der Wirtschaftsförderer ist für alle Belange des ansässigen Gewerbes zuständig.

Weiter fordern wir:

  • Die Kinderbetreuung für Mitarbeiter in Gröbenzell ansässiger Firmen ist zu ermöglichen, z.B. durch Vermittlung von Tagesmüttern, die die Kinder von Mitarbeitern aus verschiedenen Firmen betreuen.
  • Wir fordern die attraktive Teilnahme der Gemeinde an Regionalmessen, um die Gewerbeansiedlungen zu fördern und zu unterstützen. Hierfür sollen finanzielle Mittel bereitgestellt werden.
  • Der Breitbandausbau im Gewerbegebiet ist voranzutreiben.
  • Die Geschoßflächenzahl im Gewerbegebiet soll daraufhin überprüft werden, ob eine höhere Nutzung sowie mehr Flexibilität in der Ausgestaltung möglich sind, um sinnvolle Betriebswohnungen zu unterstützen z.B. anstatt einer 150 qm-Wohnung je 2x 75 qm-Wohnungen.
  • Ausschreibungen sind im Internet, in der Regionalpresse (Gröbenzell im Blick) sowie durch Bekanntgabe an den BdS (Bund der Selbständigen) zu veröffentlichen.
  • Bei Ausschreibungen sind Gröbenzeller Firmen anzuschreiben bzw. sollen im Landkreis bzw. Bayern ansässige Firmen beteiligt werden.
  • Die Zusammenarbeit der Gemeinde mit den Ausbildungspaten soll weiter vertieft werden.
  • Die Gemeindeverwaltung muss gewährleisten, dass sie keine Produkte einkauft oder in Umlauf bringt, die unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen oder durch ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurden.
  • Mit Hilfe des BdS, der Gemeinde sowie der ortsansässigen Firmen sollen verstärkt Praktikumsplätze, freie Arbeitsplätze sowie Weiterbildungsmaßnahmen angeboten werden.
  • Praktikumsplätze sollen auf einer Infotafel in den entsprechenden Schulen ausgehängt werden.
  • Beitritt zur Westallianz (Zusammenschluss der Westgemeinden, siehe unter www.westallianz-muenchen.de) um gemeinsam für den westlichen Standort zu werben.
  • Grundsätzlich sollen für alle neu geschaffenen öffentlichen Parkplätze E-Tankstellen vorgesehen werden.
  • Im Gewerbegebiet sind LKW Stellplätze mit zeitlicher Begrenzung zu schaffen. Speziell für Kühltransporter sind Flächen ohne Wohnbebauung zu bevorzugen.
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